Einzelobjekte

25. September 1998, Düsseldorfer Stadtpost

„Kunst grenzenlos“: Dem Dinslakener Kunstpädagogen Alfred Grimm wurde verweigert, sein Objekt „Mutter-Erde-Stuhl“ … (?)

Nur noch ein kleiner Schritt zur Unfreiheit

Von Norbert Stirken

Kunst basiert auf der Freiheit des Denkens. Sie soll Anstöße geben, Entwicklungen aufzeigen, Gefahren namhaft machen, provozieren, gefallen, um ihrer selbst existieren oder gar auch nicht – Kunst hat viele Aufgaben. Die Grenzen der Auseinandersetzung mit Gedanken und Werken bestimmen weder Geschmack noch ästhetische Empfinden, sondern lediglich gesetzliche Bestimmungen. Dabei ist die Kunst so frei, genau diese Vorschriften auch in Frage stellen zu dürfen.

Unjurierte Präsentationen

Wie ist es aber um Künstler bestellt, die für andere, Publikum und Kreative gleichermaßen, bestimmen wollen, was Kunst ist. So geschehen in Meerbusch. Die Ausstellung „Kunst grenzenlos“ zog Grenzen. Öffentlich Aktive wie die Bildhauerin Gisela Bretz und der Performance-Aktionist Helmut Martin Myren zensierten den Dinslakener Kunstpädagogen und Joseph-Beuys-Schüler Alfred Grimm mit seinem „Mutter-Erde-Stuhl“ aus dem Rund der Teloy-Mühle. Myren, der als Funktionär im Berufsverband Bildender Künstler seit Jahrzehnten für unjurierte Präsentationen eintritt, beugte sich den weiblichen Empfindungen von wenigen um die Organisatorin Gisela Bretz. Sie sah einen Angriff Grimms auf ihr Geschlecht, der ihre Würde verletzte.

Adept des großen Provokateurs

Grimm mußte sich Vorwürfe gefallen lassen, er lege es ausschließlich darauf an, Skandale zu produzieren, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Der Adept des großen Provokateurs Beuys überzeugt in der Rolle des Empörten tatsächlich nur wenig. Statt sich konsequent den Fesseln gedanklicher Unfreiheit, in der den Interessierten gar kein eigenes Urteil zugetraut und die Auseinandersetzung mit seinem Werk durch Vorenthalt verhindert wird, zu entziehen, nutzt er den Rahmen von „Kunst grenzenlos“ weiter, um zumindest sein Objekt „Wunschkind“ der Öffentlichkeit vorstellen zu können.

Es scheint tatsächlich, als komme Grimm die Diskussion um Zensur gerade recht, um in der Rolle des aufrechten Streiters für die Kunst in den Focus der Medien zu gelangen. Nichts täuscht allerdings darüber hinweg, daß die Meerbuscher Verantwortlichen in ihren Grundhaltungen das Wesentliche der Kunst nicht verinnerlicht haben. Wo sind Bretz, Myren und andere, die sich Künstler nennen, hingekommen, wenn eine recht unbestimmte Empfindung als Anlaß dient, ein Objekt aus dem Ausstellungsraum zu verbannen. Vom Empfinden zum Volksempfinden, ist es nur ein kleiner Schritt. Ist das subjektive Empfinden nämlich nur populistisch genug, darf schon damit gerechnet werden, daß die breite Masse ähnlich fühlt. Das eigene Urteil und die eigene Wahrnehmung ist selbstverständlich ureigenstes Recht. Eine Auseinandersetzung mit dem Werk und damit eine Diskussion über dessen Qualität wurde den Besuchern und auch den meisten Mitausstellern aber aus nicht zu akzeptierenden Gründen verwehrt.

Bretz und andere haben sich selbst der Chance beraubt, sich über ihr Empfinden im Klaren zu werden. Welch traumatisches Erlebnis könnte ihren Abneigungen und Befürchtungen beim Anblick eines gynäkologischen Stuhls zugrunde liegen. Grimm will die geschundene, ja vergewaltigte Mutter Erde versinnbildlichen – ob ihm das mit seinem Exponat gelingt, ist eine ganz andere Frage. Die Antwort darauf sollte jedem selbständig denkenden und fühlenden Menschen überlassen werden. Vordenker á la Bretz und Myren ängstigen nur.

30. April 1998, Stadtanzeiger » Originalartikel öffnen

Grimm Ausstellung in Rees:

Diskussionen um Mutter-Erde-Stuhl

Rees. Alltäglichkeiten findet man im Museum Koenraad Bosman in Rees derzeit nicht. „Grimms Alltäglichkeiten“ hingegen ließen sich über hundert Besucher zur Ausstellungseröffnung nicht entgehen.

Der Dinslakener Künstler Alfred Grimm, der schon 1992 im Reeser Rathaus ausstellte, absolvierte sein Studium in Düsseldorf bei den renommierten Professoren Bobeck und Beuys. Der Kunsthistoriker Joachim Schneider erläuterte in seiner Einführung Parallelen und Gegensätze Grimms zu seinem Lehrer Beuys. Grimm komponiert Plastiken und Bilder die durch ihre skurrile Erscheinung, ihren bissigen Witz und ihre klare Aussage den Betrachter unmittelbar ansprechen. Er setzt sich mit der ihm umgebenden Wirklichkeit sowohl ernsthaft als auch humorvoll auseinander. Unschöne Realität soll auch Gegenstand von Kunst sein, doch gelingt Grimm dabei ein hoher Grad an optischem Reiz und künstlerischer Kraft.

Dass ein Kunstwerk erst durch den Betrachter und dessen Reflexion vollständig ist, zeigte die rege Diskussion der Ausstellungsbesucher an den Objekten. Da ist der Fernseher, durch den man ein segelndes Boot auf einem See sieht, über dem überdimensional ein Euter aus Pappmache schwebt. „Werden hier Touristen auf dem Reeser Meer gemolken?“

Der Eingriff der Menschen in die Schöpfung führt Alfred Grimm im Mutter-Erde-Stuhl vor. Mutter Erde, aus Pappmache auf einem gynäkologischen Untersuchungsstuhl geformt, hat all seine Reize verloren. Aus Schläuchen wird aus ihrem Innersten, einem Eisenbahntunnel, das Letzte gesaugt, während sich auf der Oberfläche Dörfer und Industrie breitmachen. Die Diskussionen an und um den Stuhl wurden von der Sorge im Reeser Rathaus ausgelöst, in der Bevölkerung Unmut über die Ästhetik eines gynäkologischen Stuhls zu schüren. Dass ein Untersuchungsstuhl nicht nur Angst und Leid vermittelt, sondern dass man auch auf ihm und über ihn lachen kann, zeigten Gespräche zwischen Medizin und Kunst. „Endlich wird wieder über Kunst geredet“, freute sich die Vorsitzende des Kulturausschusses Gisela Berendt über diese bemerkenswerte Ausstellung.

Unwillen vermittelt da schon eher der reale Untersuchungsstuhl, denn der ist heutzutage elektrisch.

Elisabeth Hanf

22. September 1998, Rheinische Post » Originalartikel öffnen

Wieder Auseinandersetzung um Grimm-Werk

Zensur bei „grenzenlos“

Von FALK JANNING

MEERBUSCH-LANK / HÜNXE. „Die Zensur eines Kunstwerkes ist ein skandalöser Rückfall in die Zeit vor dem Krieg!“ Eine Menge irritierter Kunstfreunde versammelte sich vor dem Eingang der Teloy-Mühle in Meerbusch-Lank und bekundete ihre Solidarität mit Alfred Grimm. Das aus einem gynäkologischen Stuhl entwickelte Werk „Mutter Erde“ des Künstlers aus Hünxe war von den Meerbuscher Veranstaltern der Gruppenausstellung „Kunst – grenzenlos“, zu der niederrheinische Künstler eingeladen worden waren, zensiert und entfernt worden. Als „blanker Hohn“ kam Grimm dabei der Titel der Veranstaltung vor; er protestierte gegen die „Schere im Kopf der Gastgeber“, indem er ein Plakat „begrenzt und dumm“ hochielt.

Das fachkundige Publikum war sich einig, kam in erregter Diskussion zu dem Ergebnis: „Von Kunst ist nichts mehr zu erwarten, wenn Meinungsvielfalt und die Freiheit Andersdenkender und -fühlender zur Schlachtbank geführt wird.“ Protestierend nahm der Dinslakener Udo Buschmann seine Bilder ebenfalls wieder von der Wand im Mühlenrund.

Die Meerbuscher Gastgeber Gisela Bretz und Helmut Martin-Myren begründeten: Viele Frauen hätten sich in „ihrer Würde verletzt“ gefühlt, die Arbeit „als Diskriminierung empfunden“ und mit Boykott gedroht, wäre der Stuhl zugelassen worden. Tatsächlich solidarisierte sich bis auf Gisela Bretz aber keine Künstlerin öffentlich mit der Zensur. Im Gegenteil: Laut protestierten vor allem Frauen, wie die Düsseldorfer Fotografin Hanne Horn („Hier kommen Meinung und Gefühle in den Knast“) und die Krefelder Malerin Elisabeth Schlanstein („So beginnt die Krankheit, die zum Tod von Kunst führt“). Kritik an der „Ausgrenzung unerwünschten Ausdrucks“ kam auch aus den Reihen Meerbuscher Künstler: Günter Krajewski, der in der Teloy-Mühle schon mit der Ausstellung seiner Exkremente für Aufsehen erregt hatte, ereiferte sich ebenso über „diktatorische Einflußnahme“ wie Clemens Nöckel.

31. Juli 1999, Rheinische Post » Originalartikel öffnen

Alfred Grimm arbeitet an einem neuen Objekt

Röhrender Hirsch am Fleischerhaken

Von Ralf Schreiner

Hünxe. Vor vier Jahren sezierte er ein Laborkaninchen. Jetzt weidet Alfred Grimm einen Hirsch aus. Mit Knochensäge und Fleischerbeil geht er dem Acht-Ender ans Leder, dass das Blut nur so spritzt. Endstation Fleischerhaken. Die in fahles Licht getauchte Schlachtbank mit dem tropfenden Wildbret irritiert doppelt. Zum einen wegen des brünftigen Röhrens, das da durch die Wand dringt. Es kommt aus einer anderen Welt, aus einer verplüschten Idylle mit Häkeldeckchen, Blümchentapete und Fußbank, mit künstlichen Blumen, vergilbten Fotografien nd Filzpantoffeln. Deutscher Muff, fixierte Heimatidylle, da darf auch der Fernseher nicht fehlen. Das Programm: „Röhrender Hirsch“.

Mensch und Natur

Detailverliebt, wie der Bruckhausener Künstler ist, beschränkt er sich auch diesmal nicht darauf, dass der Betrachter des 1,76 Meter hohen Objekts den TV-Hirsch nur sieht. Er hört auch sein Röhren. Ein installierter Bewegungsmelder macht's möglich.

Das Verhältnis von Mensch und Natur hat Grimm schon immer beschäftigt. Das Staunen vor der Schöpfung ist dabei immer konsequenter einem Erschaudern vor deren Zerstörung durch den Menschen gewichen. Der Künstler klagt nicht an, er hebt auch nicht den Zeigefinger. Grimm zeigt nur die beiden, formal voneinander getrennten Seiten einer Wirklichkeit. Zusammensetzen muss sie der Betrachter selbst. Auch darüber reflektieren muss er allein.

Sonntagsbraten

Wie bei dem Objekt „Kaninchen – Stall – Labor“ von 1995, konfrontiert Grimm den Betrachter zunächst mit Bekanntem. Wo seinerzeit das Stallkaninchen im Versuchslabor zum obskuren Objekt wissenschaftlicher Begierte mutierte, verwandelt sich diesmal verstaubte Behaglichkeit in beklemmende Wirklichkeit. Grimm führt zunächst in die gute Stube, zeigt die Muff gewordene Bürgerlichkeit, bevor er das Sinnbild deutscher Heimattümelei aus der inszenierten Lügenwelt schneidet, um es vor weißer Fliesenwand zu schlachten. Die Kehrseite mag auf den ersten Blick schockieren, lässt bei genauer Betrachtung jedoch eher nachdenklich schmunzeln. Geschieht doch hier im Grunde nichts weiter als die Zubereitung des Sonntagsbratens. Serviert wird in der guten Stube.

Das Objekt „Der röhrende Hirsch“ (1,10 × 1,70 × 1,76) hat Alfred Grimm für die gleichnamige Ausstellung des Kunstvereins Siegen geschaffen, die vom 15. September bis zum 24. Oktober im Haus Oranienstraße in Siegen zu sehen sein wird. Außerdem zeigt der Künstler dort eine Auswahl seiner Tortenstücke sowie einige „Hirsch“-Bilder.

07. April 1993, Kölner Stadtanzeiger » Originalartikel öffnen

Anrührend und aufrührerisch

Ungewöhnliche Ausstellung mit Werken von Alfred Grimm im Kunstkabinett

Von Gisela Kind

Reichshof-Hespert. Mit einer ungewöhnlichen Ausstellung macht das Kunstkabinett von Bodo Gerono erneut von sich reden: „Landschaften, Kreuzigungen, Torten“ – wann hat man je eine deratige Zusammenstellung gesehen? Nicht um den traditionellen Passionsglauben geht es da vom Lämmlein, das der Welt Sünde trägt, oder vom Schmerzensmann mit der Dornenkrone. Nein, provokativ fordernd verlangt der Künstler Alfred Grimm vom Betrachter eine Stellungnahme zu diesem geschundenen Mann am Kreuz.

In der Gosse

Fast tritt man auf das Kruzifix, das da in der Gosse liegt, neben Zigarettenkippen und Hundekot. Man sieht schon, die Kehrmaschine, die das Gerümpel wegräumt. Und doch ist es ein Gekreuzigter, wie wir ihn von den Altären der Kirchen kennen in seiner mißachteten Würde und traurigen Hoheit. Diese Kreuzigungsthemen rühren an und wirken zugleich aufrührerisch in ihrer Vertrautheit und Provokation. Christus am Fixerkreuz, geopfert auf dem Altar der Spritzen, der Methadonpillen, der Abhängigkeit und Sucht.

Christus mit der Dornenkrone aus Patronen scheint auf aktuellste Bezüge hinzuweisen – und ist doch ohne zeitliche Fixierung. Seit es ihn gab, diesen Mann am Kreuz, wurde in seinem Namen gemordet und geschändet. Oder der Gekreuzigte auf dem Flohmarkt, gekauft für 30 Silberlinge. Christus mit der Dornenkrone auf der Intensivstation eines Krankenhauses, eingewickelt in Schläuche, die nur scheinbar Leben spenden, es vielmehr strangulieren. Seltsam: Diese „zweckentfremdeten“ Kruzifixe wirken echter als manche im kirchlichen Ghetto. Dieser mißbrauchte Christus am Kreuz wirkt wahrhaftiger als manch einer am traditionell heiligen Ort.

Alfred Grimm, dessen erste Ausstellung im Oberbergischen im Gummersbacher Theater 1986 fast mit einem Eklat endete, regt heilsam auf. Seine nervösen Zeichnungen, wechselnd vom sensiblen Bleistiftstrich in schwarz zu farbiger Pastellkreide, sind kleine Kostbarkeiten in Aufbau und Form. Platanen, Weiden, Alleen nimmt er zum Thema. Daneben immer wieder das Thema vom Vogelsterben durch Ölpest.

Seine „Tortenstücke“ schließlich sind skurrile, mit Humor servierte Segmente unseres Lebens. Tortenstücke musikalischer Art präsentieren Ursula Henze und Jessica Becker. Feinfühlig verstand es Ursula Henze, ihre Texte auf die bildnerischen Themen abzustimmen, indem sie Heinrich Heines Gedicht vom „Narren als Menschheitsretter“ vertonte. Natürlich hätte er genug Witz und Intelligenz gehabt, um etwas anderes wie ausgerechnet die Bergpredigt zu lehren und dafür „in der Gosse“ zu landen.

Bürgermeister Josef Welter begrüßte die vielen Kunstliebhaber, Bodo Gerono führte sachkundig ins Thema ein. Die Ausstellung ist noch bis 9. Mai geöffnet.

23. Februar 1993, Siegener Zeitung

Alfred Grimm Objekte und Bilder
100 Windeln zu Ehren von Rubens

Kunstverein Siegen und Sparkasse Siegen haben für ihre erste Ausstellung in diesem Jahr den in Hünxe lebenden Künstler Alfred Grimm, 1943 in Dinslaken geboren, in die Galerie S eingeladen. Alfred Grimms Kunstwerke sind vielfach mehr abenteuerlich als märchenhaft. Seine teuersten Tortenstücke Deutschlands beispielsweise sind zwar mit dem Auge, kaum jedoch mit dem Gaumen genießbar. Der Beuys-Schüler ist zwischen Flensburg und Berchtesgarden bekannt dafür, mit eigenwilligen, auch spektakulären künstlerischen Mitteln auf drückende Probleme des Alltags und unserer Umwelt aufmerksam zu machen. Die Natur steht fast immer als Bezugspunkt im Vordergrund der Zeichnungen, Malereien und Objekte des Künstlers. Zivilisatorische Einflüsse sind Kritikpunkte seiner Werke, die er mit einfachen Mitteln gestaltet: Blei- und Buntstifte, Aquarell- und Wasserfarben, Fundstücke von Schrottplätzen, Müllhalden und Flohmärkten, die manchen Betrachter die Frage nach Kunst oder Recycling aufwerfen lassen. Beispiele dafür sind u. a. der kranke Schwarzwald auf dem Operationstisch oder die Wasserflaschen im „Weltkasten“, die eingemachte Relikte unserer heutigen Zeit konservieren.

Grimm will mit seiner Kunst weniger ästhetische Empfindungen befriedigen, sondern durch Provokation Anstöße vermitteln. Dieses Engagement wurde ihm in vielen Ausstellungen im In- und Ausland bestätigt.

Zu den manchen als skurril empfundenen Ideen gehören auch eine „Landschaft in der Bratpfanne“ oder ein „Zwei-Minuten-Ruhrgebiet“ mit den typischen Merkmalen des Reviers im Gehäuse eines alten Fernsehapparates, natürlich in Bild und Ton. Und selbstverständlich die Tortenstücke aus unterschiedlichsten Materialien auf Porzellantellern, präsentiert als ein Stück Nord- oder Ostsee, Odenwald, Hamburg oder Lüneburger Heide.

Zeitgenosse Christus

Nicht zu vergessen sind die Kruzifix-Objekte, in denen sich Grimm zu Christus als einem Zeitgenossen bekennt, der das Pharisäertum unserer Tage geißelt, die (Umwelt)-Sünden dieser Welt auf sich nimmt. Sein Objekt „Geld-Christus“ mit dem Untertitel „Wer regiert die Welt, Christus oder Geld?“ zeigt eine überquellende Schatztruhe mit Kruzifix und doppeltem Korpus.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 26. Februar, 19 Uhr, in der Galerie S, Sparkassengebäude Siegen-Weidenau. Der Künstler selbst bietet dem Siegener Publikum eine eigene Interpretation seiner Arbeiten und eine Einordnung seiner künstlerischen Tätigkeit an. Das musikalische Rahmenprogramm gestalten Schüler der Musikschule der Stadt Siegen.